AC/DC in Stuttgart - Phänomenal

14. Juni 2010 11:55 von Twiddle

Gestern war es also soweit.

AC/DC waren in Stuttgart und haben ein Open Air auf dem Cannstatter Wasen gespielt.

Ich hatte mein Ticket gleich am ersten Verkaufstag im Dezember gekauft und konnte es natürlich kaum erwarten, die lebenden Legenden endlich (wieder) live zu sehen.

 

Das Wetter war perfekt. Ca. 19 Grad, leicht bewölkt, kein Regen.

T-Shirt-tauglich – nicht zu warm, nicht zu kalt.

 

Auch wenn drei Vorbands, darunter Accept, gespielt haben, sind wir erst gegen 19:30 auf den Wasen. Man muss sich ja nicht unnötig die Beine in den Bauch stehen, wenn man im Endeffekt eh nur wegen AC/DC da ist ;)

Die Zeiten, in denen ich unbedingt in der ersten Reihe stehen musste sind auch vorbei. Von daher war das auch kein Problem. Zumal es genug Platz gab und man auch noch gut nach vorne kam.

 

Das Ende von Accept haben wir noch mitbekommen. Klang gut.

Um ca. 19:45 räumten die Herren die Bühne.

 

Im Programm-Plan stand, dass AC/DC gegen 21:00 anfangen werden. Ohje… Über 1 Stunde warten?

Naja, was soll’s…

 

Um 20:30 schalten sich auf einmal die Leinwände an und das Intro-Video der Black Ice Tour läuft an.

Geht’s schon los?

YES! AC/DC springen auf die Bühne und rocken den Wasen mit Rock ‘N Roll Train warm. Das Publikum geht ab. Geil!

AC/DC gehen gut ab und spielen im Prinzip ihr Best Of ab. Hell Ain’t A Bad Place To Be, Back In Black, Dirty Deeds, Shot Down In Flames, Thunderstruck, Hells Bells, The Jack, usw. Auch mit die besten vom aktuellen Album wie War Machine oder Black Ice. Nur Powerage kommt mal wieder zu kurz – schade.

 

Richtig eingeheizt wird bei TNT. Das Publikum übertönt alles! Eine geniale Stimmung auf dem Gelände! Gänsehaut…

 

Besonders klasse ist, dass man den Jungs ansieht, dass ihnen ihr “Job” immernoch Spaß macht und dass sie für die Musik und die Bühne leben.

Brian Johnson überzeugt an dem Abend besonders. Ganz ungewohnt variiert er die Song-Texte und bietet eine gesangliche Leistung, die ich nicht mehr erwartet hätte. Er wirkt jünger und fitter, wie auf den letzten Konzerten.

Ebenso Angus Young. Der “alte” Herr fegt über die Bühne als, wenn noch keine 5 vorne im Alter stehen würde und sprüht vor Energie. Man sieht ihm bei jeder Großaufnahme an, wie er die Show und das Rocken vor einem großen Publikum liebt.

 

Thema Publikum: Wie oben schon erwähnt, sind extrem viele Textsicher ;)

Und wie immer war es ein generationenübergreifendes Konzerterlebnis. Von 10 bis 60 war wohl alles vertreten. Und von den hübschen, jungen Damen lebt schließlich “The Jack” ;)

Das sind AC/DC. Ein Klassiker, der alle Altersgruppen anspricht und immernoch erfolgreich neue Fans hinzugewinnt.

 

Den Abschluss an dem Abend machen Highway To Hell und, selbstverständlich, For Those About To Rock.

Danach gibt es noch ein kleines Feuerwerk.

 

Ein genialer Abend!

 

Im Nachhinein bereue ich es ein wenig, dass ich meine Chance nicht genutzt habe und doch keine Karten für den VIP-Bereich vor der Bühne geholt habe. Man hätte halt doch etwas mehr gesehen und wäre direkt im Geschehen gewesen. Aber auch so hat es sich auf alle Fälle gelohnt.

 

Und es ärgert mich sicherlich nicht so sehr wie manche, die erst garnicht da waren. Und das obwohl es sogar noch an der Abendkasse Tickets gab.

 

Im Abschluss kann ich sagen: Das war das beste AC/DC-Konzert auf dem ich jemals war.

 

AC/DC, Danke für das geile Erlebnis! I salute you!

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Kein AC/DC & Guests in Stuttgart

29. März 2010 12:30 von Twiddle

Schade. Eigentlich sollte am Wochenende 12./13.06.2010 ein 2-Tage-Festival mit AC/DC als Headliner stattfinden.

Gerade erreicht mich die Mail von Eventim, dass jetzt doch “nur” AC/DC am 13.06. spielen.

 

Bei mruss-konzerte.de kann man das Ganze ebenfalls nachlesen.

 

Naja, kein wirklicher Verlust. Solange AC/DC kommen, ist alles Bestens.

Und Geld gibt’s auch zurück :)

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Kissin’ Dynamite – Addicted To Metal

26. März 2010 16:35 von Twiddle

Da sind sie also wieder.

 

Kissin’ Dynamite, die Metal-Schwaben von d’r Alb, melden sich heute mit ihrer zweite Scheibe “Addicted To Metal” zurück.

“Steel Of Swabia”, das erste Album der Fünf, war wirklich schon klasse. Erfrischender “Old-School-Hard-Rock” im Stile von Manowar, Iron Maiden, Whitesnake, Hammerfall…

 

Auch auf ihrem zweiten Album beweisen sie, dass sich vor den Größen der Hard-Rock-, True- und Heavy-Metal-Branche nicht verstecken müssen.

Im Gegenteil. “Addicted To Metal” legt nochmal nach. Die Songs wirken reifer, die Musik ausgefeilter, die Arrangements stimmiger. Der Sound treibt, die Metal-Atmosphäre steht.

Besonders gefällt mir, dass Hannes Stimme etwas erwachsener klingt.

 

Die Band hat hier wirklich ein gut geschmiedetes Stück Metal abgeliefert. Was umso beeindruckender ist, wenn man bedenkt, dass alle noch eine 1 im Alter stehen haben!

 

Schön zu sehen, dass dieser Stil heute noch seine Anhänger und seinen Nachwuchs findet und dies auch mit einem Vertrag bei einem Major-Label gewürdigt wird.

 

Bleibt ihnen nur zu wünschen, dass sie sich treu bleiben, ihren Stil durchziehen und in Zukunft mit entsprechendem Erfolg belohnt werden.

 

An alle Fans der alten Schule: Reinhören!

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Gewöhnung an “schlechte” Musik

15. März 2010 22:54 von Twiddle

Eigentlich wäre mir dieser Artikel bei Spiegel Online keinen Blog-Beitrag wert. Aber nachdem heute meine neuen Beyerdynamic DT 990 Pro (250 Ohm) angekommen sind… :)

 

Jonathan Berger, von der Stanford-Universität, hat mit seinen Studenten über 8 Jahre ein Experiment durchgeführt, bei dem er ihnen MP3s mit unterschiedlichen Kompressionsraten vorgespielt hat.

Dabei kam heraus, dass bei längerem Konsum von MP3s von niedrigerer Qualität, sich die Studenten an diese gewöhnten und diese später auch weiterhin bevorzugten – gegenüber Musik von besserer Qualität.

 

Nun würde ich mich nicht gerade als audiophil bezeichnen. Aber ich liebe Musik und höre auch viel. Und ich lege prinzipiell Wert auf gutes Equipment und vor allem auch eine niedrige Kompression. Ich behaupte auch hören zu können, dass ein MP3 mit 192kbit/s schlechter klingt, wie eines mit 320kbit/s.

 

Letzte Woche hat es mich dann gepackt, und ich habe mir endlich einen vernünftigen Kopfhörer für  meine Anlage zuhause gekauft. Die Boxen sind ok, aber eben auch keine sonderlich guten (Klassische Brüll-Würfel an der Surround-Anlage eben).

 

Als der Beyerdynamics dann heute ankam, wurde er natürlich sofort getestet.

 

Zum Testen kamen erstmal die CDs in den Player, die ich aktuell häufig auf meinem MP3-Player und bei der Arbeit höre. AC/DC – Black Ice, Creed – Full Circle, Diam’s – Danse Ma Bulle, All That Remains – Overcome.

 

Und ich muss sagen, ich war regelrecht geschockt. Der Kopfhörer klingt wirklich fantastisch. Schön differenziert, guter, dezenter Bass, voller Klang, kein Rauschen, keine überspitzen Höhen und eine Räumlichkeit - wow.

Die Musik klingt komplett anders – aber wesentlich besser.

Man hört Sachen, die man sonst nicht wahrnimmt (schlechte Boxen, MP3…) Wie ich finde, nimmt man die Musik besser und intensiver wahr.

 

Eine meiner besten Anschaffungen, für die sich jeder Cent gelohnt hat.

 

Und wie es aussieht, habe ich mir mit den MP3s noch nicht mein Gehör versaut ;)

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Unser Star für Oslo

23. Februar 2010 22:24 von Twiddle

Ich bin ja kein so großer Fan von Casting-Shows, auch wenn ich DSDS hin und wieder ganz gerne schaue.

 

Für “Unser Star für Oslo” hatte ich mich anfangs aber gar nicht interessiert.

“Uh, Grand Prix” und “Nicht noch eine Raab-Sendung” waren meine ersten Gedanken.

 

Nachdem aber meine Mutter meinte: “Das musst Du Dir mal anschauen”, hab ich letzte Woche doch mal einen Blick riskiert und wurde wirklich positiv überrascht.

Ein absolut hohes Niveau, was sowohl die Beiträge, als auch die Kandidaten betrifft. Kein Vergleich zu Popstars & Co.

 

Durchweg authentische, individuelle, sympathische Kandidaten. Ohne Star-Allüren und dem dramatischen Hintergrund aus DSDS.

 

So sitze ich heute wieder vor der Glotze und verfolge mit Spannung die Auftritte.

Aber dass da so ein Knaller kommt – damit hätte ich nicht gerechnet.

 

Der 20-jährige Christian Durstewitz wagt sich mit Gitarre und seinem eigenen Song “Another Night” auf die Bühne und liefert eine erstklassige Leistung ab.

Ich kann wirklich nur sagen: “Wow. Wann kann ich die Platte kaufen?!”

 

Ein phantastischer Song, klasse arrangiert, emotional gesungen, geile Stimme und eine Hammer-Performance. Ich bin restlos begeistert!

 

Wer mit 20 so einen Song schreibt und live im Fernsehen aufführt, der ist wahrlich ein echter Musiker.

 

Fairerweise muss man sagen, dass alle Kandidaten eine tolle Leistung gezeigt haben. Gerade auch Lena, die unglaublich authentisch und liebenswert rüberkommt und einfach gute Stimmung verbreitet.

 

Aber das was Christian da abgeliefert hat, war wirklich unglaublich. Respekt!

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AC/DC kommen nochmal nach Deutschland

13. Dezember 2009 18:42 von Twiddle

Gerade erreicht mich der Newsletter von Eventim.

 

AC/DC spielen 2010 ein paar Open Air Konzerte in Deutschland!

 

Unter Anderem in Stuttgart, auf dem Cannstatter Wasen.

Das Ganze läuft unter “AC/DC & Guests” und gibt ein 2-Tages-Festival! :)

 

Die anderen Bands sind aber offenbar leider noch nicht bekannt.

Aber, das ist ja fast egal ;)

 

So, muss mal schnell Tickets ordern.

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Rammstein auf dem Index

9. November 2009 00:04 von Twiddle

Was soll man dazu sagen?

Das neue Album “Liebe ist für alle da” von Rammstein landet auf dem Index.

 

Begründung nach laut.de:

“Im Einzelnen wurde der Track "Ich Tu Dir Weh" sowie ein Artwork-Foto, das Gitarrist Richard Kruspe mit einer auf seinen Knien liegenden Frau darstellt, moniert: dies seien jugendgefährdete Darstellungen von S/M-Praktiken. Außerdem befanden die Medienwächter, dass der Titel "Pussy" zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr in Zeiten von Aids animiere.”

 

Gut, über “Ich tu Dir weh” kann man sich streiten. Aber “Pussy” ruft zum ungeschützten Geschlechtsverkehr auf? Haben die sich das Lied überhaupt mal angehört?

Wenn die Begründung “Aufruf zur Prostitution” lauten würde… Aber so?

Kategorien: Musik
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