KIN: Technische Daten

13. April 2010 10:13 von Twiddle

Wenn man die KIN Seite mal ohne JavaScript und/oder Flash (warum eigentlich kein Silverlight? :P) aufruft, tauchen plötzlich detaillierte technische Daten auf.

Warum Microsoft die wohl versteckt? Sehen doch ganz gut aus.

 

KIN One:

  • Display: 2,6” kapazitiver Touchscreen
  • Auflösung: 320x240
  • RAM: 256 MB
  • Speicher: 4 GB
  • Akku: 1240 mAh
  • Konnektivität: EV-DO Rev A, Bluetooth 2.1 mit A2DP, USB 2.0, WLAN nach Standard 802.11b/g
  • Sonstiges: A-GPS, FM Radio, Beschleunigungssensor
  • Kamera: 5.0 MP, Bildstabilisator, Autofokus, Dual-LED-Blitz

 

Ähnlich sieht es beim KIN Two aus, bis auf ein paar Unterschiede:

  • Display: 3,4” kapazitiver Touchscreen
  • Auflösung: 480x320
  • Speicher: 8 GB
  • Akku: 1390 mAh
  • Kamera: 8.0 MP HDR, Bildstabilisator, Autofokus und Lumi-LED-Blitz

 

Im Großen und Ganzen nicht schlecht. Allerdings auch keine “Revolution”. Das muss wohl die Oberfläche rausholen.

480x320 Pixel Auflösung beim KIN Two sind auch nicht unbedingt State of the Art. Da hat mein Nokia 5800 schon mehr.

Dass man beim KIN One mit einer etwas niedrigeren Auflösung aufwartet ist klar und der kompakten Größe geschuldet.

 

Beim Stromverbrauch werden sich die Geräte auch erst beweisen müssen. 1390 mAh ist nun auch nicht die Welt. Nachdem gerade KIN das Social Networking in den Mittelpunkt stellt, sollten wohl ständig irgendwelche Datenverbindungen aktiv sein. Das zieht Energie. Mal schauen, wie oft man an die Steckdose muss.

Tags: |
Kategorien: Microsoft
Permalink | Kommentare (0)

Microsoft bringt eigenes Handy

12. April 2010 23:18 von Twiddle

Lange wurde spekuliert, die Gerüchteküche brodelte.

Und seit heute Abend ist es offiziell:

 

Microsoft bringt sein eigenes Handy auf den Markt. Das KIN.

 

Wie bereits im Vorfeld bekannt wurde, wird das Handy von Sharp gebaut.

Genauer: Zwei Handys. Das KIN One und das KIN Two.

 

Das KIN One ist kompakter und für die Bedienung mit einer Hand ausgelegt.

 

one_settings_web

 

Das KIN Two hingegen ist ein klassischer Barren.

 

two_messages_web

 

Gemein haben beide, dass sie eine ausziehbare Tastatur mitbringen.

Das ist auch extrem hilfreich, da bei den Handys das Social Networking im Mittelpunkt steht.

 

KIN Loop, der Startbildschirm, stellt Updates aus den registrierten Netzwerken des Benutzers dar. Darunter Facebook, Twitter oder Xbox Live.

Über den KIN Spot, ein kleiner, grüner Kreis am unteren Rand des Displays, kann man alle möglichen Informationen mit seinen Kontakten teilen. Man zieht einfach die gewünschten Inhalte wie bspw. Bilder und die Kontakte darauf und schickt das ganze dann bspw. per MMS an diesen “Verteiler”.

 

Ein weiteres nettes Tool ist KIN Studio:

 

studio_2_web

 

Alle Daten des Handys können online gespeichert und gesichert werden und sind über eine Webseite abruf- und änderbar. Zusätzlich kann man seine Aktivitäten bspw. in einer Timeline darstellen lassen. Bilder, Videos, SMS, Anruferlisten…

Ok, aber vor der Euphorie: Mal abwarten, wie es mit den Vertragsbedingungen, dem Datenschutz und der Sicherheit aussehen wird.

 

Zusätzlich zum Social Networking, spielt natürlich Multimedia eine große Rolle.

 

Laut Spiegel Online werden die KINs mit einem NVidia Tegra Chip ausgestattet, der auch im Zune HD zum Einsatz kommt. Damit steht HD Video und grafiklastigeren Spielen eine potente CPU/GPU zur Seite.

Das Zune-Angebot ist ebenfalls integriert.

 

Zu den technischen Daten gibt es leider noch nicht allzu viele Informationen. Bekannt ist lediglich:

  • Multi-Touchscreen
  • Tastatur
  • 5 bzw 8 Megapixel Kamera mit LED-Blitz und Bildstabilisator
  • Aufnahme von HD Videos mit dem KIN Two
  • 4 bzw 8 GB Speicher, offenbar erweiterbar durch SD-Karten
  • Offenbar GPS. Wird nicht explizit erwähnt, in der Pressemitteilung ist aber zu lesen, dass man auch “Ortsdaten” sharen kann.
  • 3G

 

 

Die Handys werden ab Mai in den USA und ab Herbst in Europa vertrieben. Preise wurde noch keine genannt.

 

Auf den ersten Blick klingt das KIN spannend. Mal abwarten, wenn mehr Details bekannt und die ersten Geräte auf dem Markt verfügbar sind.

Das Konzept klingt jedenfalls interessant, die ersten Bilder und Videos sehen vielversprechend aus.

Ausschlaggebend für den Erfolg, wird aber auch die Erweiterbarkeit der Plattform sein. Also, wie wird es mit Apps aussehen? Und wie werden diese vertrieben? Wird es ebenfalls einen App-Store geben, der relativ offen für Entwickler sein wird?

 

Weitere Informationen:

Microsoft Pressemitteilung

KIN Pressekit (Bilder, Videos)

Tags: |
Kategorien: Microsoft
Permalink | Kommentare (0)

Microsoft Support – Vorbildlich!

20. März 2010 18:50 von Twiddle

Man hört ja immer wieder, dass der Microsoft Support sehr gut sein soll.

Auch ich bin, dank zweier “Red Ring Of Death”, bereits in den Genuss gekommen, und kann bestätigen, dass der Service hervorragend ist.

Gut, man kann jetzt denken, bei den Xbox Problemen bleibt ihnen keine andere Wahl.

 

Heute bin ich aber nochmals aufs Neue überzeugt worden.

 

Ich habe mir im Juni vergangenen Jahres eine Microsoft Sidewinder X8 Maus gegönnt.

Ich wollte nach Langem mal wieder eine schnurlose Maus.

An denen hat mich bisher aber immer gestört, dass der Akku in den ungünstigsten Situationen leer ist und man die Mäuse für gewöhnlich in die Ladeschale stecken, oder, wenn man weiter arbeiten/spielen will, andere Akkus oder Batterien einlegen muss.

Bei der Sidewinder X8 hat Microsoft das wirklich elegant gelöst. Vom Empfänger führt ein Ladekabel weg, welches magnetisch an die Maus angedockt wird und man somit die Maus beim Laden weiter verwenden kann.

Eine wirklich erstklassige Lösung.

 

Naja, zurück zum Thema.

Bei meiner liebgewonnen Maus hat vor ein paar Wochen die mittlere Taste angefangen sporadisch auszufallen, bis sie diese Woche endgültig den Dienst quittiert hat.

Also habe ich mich heute aufgemacht und auf der Microsoft Homepage nach dem Kundendienst gesucht. Nach etwas fluchen über die verzweigte Struktur habe ich letztendlich das Formular gefunden, mit dem ich mein Anliegen schildern konnte.

Alle Felder ausgefüllt, Name, E-Mail, Produktnummer, Telefon und abgeschickt.

Um kurz vor elf war alles erledigt. Innerhalb von einem Werktag sollte ich Antwort erhalten.

 

Alles klar. Hört sich gut an.

 

Um 17:30 klingelt mein Telefon. Eine Nummer die ich nicht kenne. “Guten Tag, Microsoft Kundenservice. Sie haben eine Anfrage bezüglich einer Sidewinder X8?”

Oha. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich bin völlig überrascht. Die melden sich noch heute? An einem Samstag? Telefonisch? Wow!

 

Der Service-Mitarbeiter stellt mir nur kurz ein paar Fragen. “Treiber neu installiert?”, “Richtig konfiguriert?”

Ich bejahe alles und erkläre nochmal kurz das Verhalten. “Gut. Klingt so, als wenn wir das nicht mit Treibern gelöst bekommen. Darf ich Ihnen anbieten, Ihnen eine neue Maus zuzuschicken?” Aber klar doch!

 

Der nette Herr nimmt meine Adresse auf und versichert mir, die Anfrage gleich an den Vertrieb weiterzuleiten. Die dürften sich aber vermutlich erst Montag melden. “Die Versandkosten übernimmt Microsoft, die alte Maus wollen wir nicht zurück. Haben Sie noch Fragen?”

Mir geht eigenglich nur ein großes “WTF?!” durch den Kopf…

 

Ich bedanke mich, bringe meine, überaus positive, Überraschung zum Ausdruck und lobe den Service. Nach 5 Minuten ist alles erledigt!

 

Das nenne ich mal Service. Daran können sich gerne ein paar Unternehmen ein Beispiel nehmen.

 

Soweit erstmal: Danke Microsoft!

Jetzt bin ich nur noch gespannt, wann meine neue Maus ankommt.

Kategorien: Microsoft
Permalink | Kommentare (0)

Microsoft für Internetsperren

8. Dezember 2009 21:38 von Twiddle

Oh man. Noch so einer…

Der Chef von MS Deutschland, Achim Berg, spricht sich für Internetsperren aus.

 

Auf die Frage, ob er das Zensurgesetz unterschreiben würde, antwortete er:

Ich würde es aus einem Grund unterschreiben, und zwar nicht, weil es unbedingt jetzt hilft, den Zugang zu erschweren, sondern es geht darum: Ich zeige sehr plastisch, auch wenn es Kleinigkeiten sind, dass ich mit Kinderpornografie nichts zu tun haben möchte und dass ich das auch aktiv blocke. […] Aber es geht mir hier mehr um Symbolcharakter.

 

Aha. Herr Berg mag also lieber verlogene Augenwischerei und Symbolpolitik und möchte lieber den Pfad der Richtung Zensur führt beschreiten, anstatt effektive Mittel einzusetzen, die wirklich helfen könnten.

Ich weiß  nicht, ob so jemand einen Chef-Posten begleiten sollte. Man kann bezweifeln, ob so jemand in der Lage ist, rationale Entscheidungen zu treffen.

 

Nochmal: Stopp-Schilder helfen nicht Kinderpornographie zu verhindern. Man verschließt nur die Augen vor dem eigentlichen Verbrechen. Wenn solche widerlichen Seiten entdeckt werden, müssen a) die Server abgeschaltet werden, b) die Betreiber aufgespürt werden, c) die Betreiber am Besten lebenslang hinter Gitter, d) die “Hersteller” ermittelt und hart bestraft werden und e) wenn möglich die Konsumenten aufgespürt werden.

 

Aber ich kann’s verstehen.

Solche Maßnahmen kosten a) eine Menge Geld, b) erfordern Personal, das der Polizei fehlt und c) es lässt sich kein Geld damit verdienen…

 

Sehr traurig.

Kategorien: Microsoft | Zeitgeschehen
Permalink | Kommentare (0)
Powered by blogengine.net | Design by me | Anmelden