Killerspiele stammen von der US-Army

25. September 2009 07:59 von Twiddle

Beckstein is back!

 

In einem Interview der Nürnberger Nachrichten äusserte Günther Beckstein eine interessante Theorie:

“Das Spiel Counter-Strike wurde von der US-Army entwickelt, um die Gewaltschwelle bei den Soldaten herabzusetzen. Derartige Spiele gehören nicht nur zensiert, sondern verboten!”

 

Nunja, was soll man dazu noch sagen?

Diese Aussage zeigt doch nur, mit was für Politikern wir es in unserem schönen Land zum Teil zu tun haben.

Uninformiert, polemisch, undifferenziert – eigentlich nichts neues.

 

Im gleichen Interview fordert Beckstein auch die Einführung der Videoüberwachung in Deutschland:

“Studien zufolge sind Gewaltdelikte an videoüberwachten Orten rückläufig. Schon ein Schild als Hinweis darauf hat eine hemmende, wenn nicht sogar abschreckende Wirkung.”

 

Nur hat sich in Großbritannien gezeigt, dass dem eben nicht so ist. Wie die Tagesschau berichtet:

“Trotz der hohen Kameradichte vor allem in London nehmen die Überfälle oder Attacken auf den Straßen nicht ab. Auch die Aufklärungsquote hat sich kaum verbessert: Lediglich drei Prozent aller Straßenüberfälle werden in London aufgeklärt.”

 

Da werden harterkämpfte Bürgerrechte abgeschafft, um Prestige-Projekte durchzusetzen die vermeintliche Sicherheit bieten sollen. Dankeschön.

Kategorien: Politik
Permalink | Kommentare (0)
Powered by blogengine.net | Design by me | Anmelden